Die Sauna

Von einer alten, nordischen Tradition stammt die Wohltat der Thermaldampfsauna: erzeugt nicht nur einen tiefgreifenden, entgiftenden Effekt (durch Entfernung der sich im Laufe des Tages angesammelten Gifte), sondern schenkt zudem neue Kraft, entspannt und fördert auf beeindruckende Weise den nächtlichen Schlaf. Das Resultat: die Hautoberfläche wird weich, glatt und strahlend und das Gewebe elastisch, der Blut- und Lymphkreislauf wird angeregt sowie die Gewebe- und Drüsenfunktion stimuliert.

Gleich nach einer Theraldampfsauna-Sitzung macht sich ein angenehmer Entspannungseffekt bemerkbar, der sich später in Energie umwandelt.

Der günstigste Moment für eine Sauna?

In Wirklichkeit existiert kein idealer Moment für ein Saunabad; einzig wichtig ist, dass Sie über Zeit verfügen und die Sitzung bestimmt ausüben vor allem aber ohne Hektik.

Angebracht ist, voher nur leichte Speisen zu sich zu nehmen, wir empfehlen dabei einen kleinen Snack oder Joghurt mit Früchten, heißen Tee oder Aufguß.

Um sich ideal auf das Saunabad vorzubereiten, duschen Sie sich vorher ab. Somit öffnen sich ihre Hautporen und Sie werden die Thermaldämpfe optimal aufnehmen können – wunderbar entspannend.

Vor oder nach der Sauna wird von einem eventuellen Alkohlkonsum oder gesüßten Getränken strengstens abgeraten, während sich hingegen Fruchtsäfte, Tees oder Wasser optimal eignen.

Länge einer Saunasitzung und Nachbehandlung

Es ist empfohlen, eine Zeit von 10 Minuten nicht zu überschreiten. Erheben Sie sich am Ende nicht spontan, sondern begeben Sie sich langsam aus der Kabine. Danach ist eine kalte Dusche (mit leichtem Strahl) angebracht, um den Körper auf seine normale Temperatur abzukühlen.
Nun der richtige Moment um sich auszuruhen: in einem Bademantel oder Decken eingehüllt, genießen Sie Ruhe für ca. 15 Minuten, indem Sie sich entspannen.

Lust auf eine zweite Runde schwitzen? Beachten Sie dabei die gleiche Abfolge wie bei der ersten Anwendung.

Randbemerkung

Ein Saunabad wird jenen abgeraten, die an Bluthochdruck, Lungen- und Herzkrankeiten oder Kreislaufstörungen leiden. Auf jeden Fall ist es generell angebracht, vor jeder Behandlung mit warmen, ja sogar heißen Wasser, einen Arzt aufzusuchen.

Sauna und Gewichtsverlust
Durch die übermäßige Transpiration des Körpers, die infolge eines Saunabads hervorgerufen wird, verliert der Körper ca. 1 Liter Flüssigkeit. Neben Wasser werden auch Unreinheiten und Giftstoffe ausgeschieden, wodurch eine gründliche Reinigung der Haut bewirkt wird.
Evident ist, dass dieser "erschwitzte" Gewichtsverlust unbedingt durch eine entsprechende Zufuhr von Getränken wieder ausgeglichen werden muss! Besonders empfehlenswert sind Wasser, Tee- oder verdünnte Fruchtsäfte.
Zur Gewichtsreduktion eignet sich das Dampfbad folglich nicht, trägt aber sicherlich zu einem besseren Stoffwechsel bei.

Sauna und Schönheit
Die Sauna entschlackt den Körper gründlich - das Resultat: die Haut wird strahlender und samtiger, das Gewebe elastischer. Weiters begünstigt das Dampfbad die Enstpannung des Körpers und fördert den nächtlichen Schlaf. Letztendlich wird der Blut- und Lymphkreislauf verbessert und die Aktivität der Haut, der Gewebe und der Drüsen angeregt. Das Saunieren kommt, wie oben bereits erwähnt, einer tiefen Reinigung des Körpers gleich, wodurch auch die Haut resistenter wird und atmosphärischen Einflüssen wie Wind, Luftverschmutzung und Temperaturunterschieden besser widerstehen kann.

Sauna und Sport

Der wohltuende Effekt der Sauna wirkt sich außerdem positiv auf das Herz, den Kreislauf, die Haut sowie die Atmung aus und verbessert die Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionskrankheiten wie Erkältungen, Sinusitis und Grippe.
Durch diese vielzähligen Vorteile profitiert somit der ganze Organismus, der energiereicher und aktiver wird. In Deutschland zum Beispiel, gewann die Sauna 1936, während der Olympischen Spiele in Berlin, an Bedeutung, als durch die herausragenden Leistungen der finnischen Ausdauersportler bald die Vermutung aufkam, dass diese auf den positiven Einfluss der Sauna zurückzuführen wäre.